Dieseltriebzug

Art.Nr.: 37770
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Spur: H0 Epoche: II

Vorbild: Schnelltriebwagen Baureihe SVT 137 der Deutschen Reichsbahn (DRG). Zweiteilige Bauart "Hamburg" mit Jacobs-Drehgestell.

Modell: Mit Digital-Decoder, geregeltem Hochleistungsantrieb, Lichtund Geräuschfunktionen. Hochleistungsmotor mit Glockenanker und Schwungmasse im Jacobs-Drehgestell. 2 Achsen angetrieben. 4 Haftreifen. Durchgehende Seitenschürzen mit geführten Blenden über den Radausschnitten. Kulissenführung mit geschlossenem Faltenbalg zwischen den Fahrzeughälften. Beleuchtungen mit wartungsfreien Leuchtdioden. Spitzensignal konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Innenbeleuchtung, Signalhorn sowie Anfahr- und Bremsverzögerung mit Control Unit 6021 digital schaltbar. Dach mit angesetzten Details. An den Enden Nachbildung der Scharfenberg-Kupplung (ohne Funktion). Länge über Kupplungen 48,4 cm.

Highlights:

  • Komplette Neuentwicklung.
  • Modell nach dem berühmten Triebwagen aus der Zeit der "Fliegenden Züge".
  • Motor mit Schwungmasse.
  • Sichere Führung im Gleis durch echtes Jacobs-Drehgestell.
  • Gehäuse aus Metall.
  • Innenbeleuchtung.
  • Digital-Sound: Signalhorn.


Einmalige Serie.

Der schnellste Zug der Welt. In den 20er-Jahren erhält die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft zunehmend Konkurrenz. Automobil und Flugzeug machen das Reisen individueller und schneller. Die Tagesreise - morgens hin, abends zurück - wird zum attraktiven Angebot für Geschäftsleute und Gutbetuchte. Will die Bahn diese Kunden nicht verlieren, muss sie schneller werden. Nach anfänglichen Versuchen mit dem Schienenzeppelin (der mit 230 km/h einen 24 Jahre gültigen Weltrekord für Schienenfahrzeuge aufstellt), gibt die Bahn einen zweiteiligen Verbrennungstriebwagen in Auftrag. Er wird im Mai 1932 in Dienst gestellt und verbindet die beiden Metropolen Berlin und Hamburg. Die 228 km lange Strecke durchrast der Schnelltriebwagen in 132 Minuten. Mit fast 128 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ist er der schnellste fahrplanmäßige Zug der Welt und geht als "Fliegender Hamburger" in die Geschichte ein. Der Erfolg des neuen Schnellverkehrs ist riesig. Und so gibt die Reichsbahn weitere Triebwagen in Auftrag. Diese Bauart Hamburg ist Vorbild für unser Modell. Die VT 137 erhalten konstruktive Verbesserungen, eine veränderte Frontpartie und sind für das Fahren in Doppeltraktion ausgerüstet. Der Antrieb arbeitet nach dem dieselelektrischen Prinzip. Auf jedem der beiden Enddrehgestelle sitzt eine Einheit aus 12-Zylinder-Dieselmotor und Generator. Sie fungieren als Kraftwerke und erzeugen den Strom für die elektrischen Fahrmotoren. Diese sind an den beiden Achsen des mittleren Jacobs-Drehgestells platziert, das beide Wagenhälften verbindet. Das Schnellverkehrsnetz der SVT wird rasch erweitert. Von und nach Berlin fährt die Bauart Hamburg nach Köln, Frankfurt, Leipzig, Stuttgart und München, auch zwischen Hamburg und Köln gibt es eine direkte Verbindung. Als Backup hält die Reichsbahn Stromliniendampfloks der Baureihe 03 in Reserve. Sie können mit einer dreiteiligen Schürzenwagenkomposition einspringen, sollte ein SVT ausfallen. Gegenüber dem Prototyp hat die Bauart Hamburg eine Vielfachsteuerung bekommen. Die Strecke von Berlin nach Süden wird in Doppeltraktion gefahren. In Nürnberg werden die beiden Triebwagen voneinander gelöst, einzeln fahren sie nach Stuttgart bzw. München weiter. Um dabei keine Zeit zu verlieren, sind Zug- und Bahnhofspersonal für dieses Manöver geschult. Schon nach einer Minute Aufenthalt fährt der erste, nach einer weiteren Minute der zweite Triebwagen wieder los. Auf dem Rückweg werden beide in Nürnberg wieder zusammengekuppelt. Diese Art der Doppeltraktion kennen wir heute vom ICE 2.

 

Eigenschaften:
         

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